
Über uns
Ich bin seit 2000 intensiv mit verschiedensten Hunden unterwegs. Mein Mann kam 2015 dazu und ist seit dem mit Herz und Seele dabei. Er untstützt mich wo er kann, und ist mittlerweile auch recht fit was den Umgang mit Hunden angeht. Zusammen geht vieles leichter.
Zu mir später mehr...
Stichwort Mann:
Das bin dann wohl ich :-)
Bernd mein Name... eigentlich wollte ich schon von Kind an "einen" Hund, nun gut es sind jetzt ein paar mehr. Und ich möchte es nicht missen. Für mich war ein Hund von Anfang an sehr prägend. Mischa unser Wolfshybride aus Moskau. Meine Frau nahm ihn in Pflege. Von ihm habe ich sehr viel über die Körpersprache der Hunde, bzw. der Wölfe gelernt.
Er lebte in Moskau 14 Jahre in einer Klinikbox und kannte nichts. In Deutschland angekommen übernahm er mit einer absoluten Ruhe das bestehende Rudel, welches bei uns lebte und so blieb es bis er mit 18 Jahren bei uns starb. Sein Verhalten leerte mich, das man bei Hunden nichts erreicht wenn man laut oder gestresst reagiert.
Denn das Leittier ist ruhig und gibt da durch die Nötige Sicherheit auch in unruhigen Zeiten den Überblick zu behalten.
Liebe Grüsse Bernd

Nun in eigener Sache
Hallo, mein Name ist Karina Häußler-Wüst, ich bin 1969 in NRW geboren und Tiere waren immer schon meins, Pferde und Hunde waren immer ein wichtiger Teil meines Lebens.
Alles begann im Jahr 2000 im Auslandstierschutz. Das bestimmte 14 Jahre mein Leben. Ich war ein mal im Monat auf Kreta oder auf dem Festland in Arta/GR. Ich fuhr Hilfstransporte, also Futterspenden, Medikamente und einen ganzen OP Saal hatte ich auch schön im Gepäck. Auf dem Rückweg hatte ich bis zu 15 Hunde in unserem Pyromanen (alter Feuerwehrbus) 7,5 tonner
Nach 14 Jahren kam ich an meine Grenzen, einfach zu viel Leid.
Hunde waren immer schon bei uns aber irgendwann verlagerte sich mein Schwerpunkt auf Hunde, die keiner mehr wollte. Angstbeisser, Kranke und auch viele Alte. Einfach Hunde die nicht verstanden wurden und die keiner mehr wollte.
Es wurden immer mehr und es folgte der nächste Schritt.... Ich machte den Sachkundeachweis und bekam die 11er Erlaubnis. Von da an kam auch der eine oder andere Hund übers Vet Amt zu mir oder Hunde vom Tierheim die nicht vermittelbar waren.
So Endstand die Arbeit mit traumatisierten Hunden. Ich lernte sehr viel über ihr Denken und Handeln und das es eigentlich gar nicht so kompliziert ist wenn man weiß wie der Hund tickt. Es waren in den letzten 25 Jahren insgesamt ca 450 Hunde bei mir. Manche kurz und manche so lange bis sie ihre Augen geschlossen haben.
Manche Schützlinge bekamen ein neues Zuhause und ich stellte fest das ich mit der "Gebrauchsanweisung" mit der ich die Hunde vermittelte kaum Probleme endstanden.
Oft hatte ich die Idee als " Hundetrainer" zu arbeiten, aber dieser Schritt konnte beim Scheitern bedeuten, daß ich die Grundlage verliere meine Hunde zu halten, die bei mir lebten.
Jetzt ist es auch nicht leichter aber es sind weniger Hunde, die Kinder sind aus dem Haus und ich habe einen liebevollen Partner an meiner Seite der hinter mir steht.
Also beginne ich jetzt mit 56 Jahren und freue mich über jeden der mir vertraut. Zusammen, und mit viel Liebe, Geduld und einem Machtwort ;o) kann man viel schaffen.
Für meine Töchter .... den beiden gilt ein dickes Danke und es tut mir leid das ich oft keine Zeit hatte. Hab euch lieb